Mittwoch, 7. März 2012

Aromen, die schlank machen


Welche Aromen schlank machen

ForscherInnen des Christian-Doppler-Labors für Bioaktive Aromastoffe an der Uni Wien suchen nach Aromastoffen, die schlank machen. Chili und Lavendel schmecken nicht nur, sie haben auch eine sättigende Wirkung. Die WissenschaftlerInnen wollen nun weitere solcher natürlicher Geschmacksstoffe finden, die den Hunger einbremsen. Hier der Link zur Story:
wien.orf.at/news/stories/2524030/

Keine Junkfood-Steuer in Österreich

Gesundheitsminister Stöger hat der Idee der UNO eine Steuer auf Junkfood und Softdrinks einzuheben und mit diesem Geld gesunde Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse billiger zu machen, eine Absage erteilt. Stöger will mit viel Aufklärungsarbeit lieber Bauch und Kopf von gesundem Essen überzeugen und investiert in Projekte für gesunde Schulbuffets.
orf.at/stories/2108751/
Ich finde die Idee mit der Junkfood Steuer gar nicht so schlecht. Was meint ihr?

Rahmsuppe

Bei mir gab es heute eine Rahmsuppe. Einfach zu machen: einen halben Liter gesalzenes Wasser mit einem EL Kümmel (ganz) zwei Minuten aufkochen lassen und dann von der Herdplatte ziehen. Einen halben Liter Sauerrahm mit 30 gr. Mehl verrühren und in das nicht mehr kochende Wasser einrühren. Die Rahmsuppe sollte dann 5 min aufkochen. Mit Schwarbrotwürfeln und Kresse verfeinern. Fertig!

Dienstag, 6. März 2012

Die Joghurtmaschine namens Bettdecke


Joghurt wächst nicht auf Bäumen, aber im warmen Bett lässt es sich schon herstellen. Das habe ich heute früh ausprobiert. Ich habe die Rohmilch aufgekocht, in gut ausgewaschene Joghurtgläser geleert und dann zum Abkühlen ca. 10-15 min in den nicht ganz voll gefüllten Joghurtbechern stehen lassen. Den Rest der Milch habe ich gesalzen und mit Suppennudeln weiter kochen lassen. Diese Milchnudelsuppe war mein Frühstück.

Zurück zum Joghurt. In die etwas abgekühlte, aber noch warme Milch habe ich dann also zwei Löffel Joghurt je Glas gegeben und gut verrührt. Deckel drauf, in eine Decke gepackt und im noch warmen Bett unter Bettdecken verstaut: Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 2 fertige Joghurt. Das ist auch ein toller Spartipp. Denn ein Bio-Joghurt kostet 1,10 Euro, ein Liter Milch 1,50 Euro. Mit einem halben Liter Milch (75 Cent) lassen sich also locker zwei Joghurt im Wert von insgesamt 2,20 Euro erzeugen. So ist Joghurt für alle leistbar. Zudem ist es auch ökologisch sinnvoll, weil der Transportweg für die Joghurtgläser wegfällt und die Stromkosten für eine Joghurtmaschine (und deren Anschaffung) kann man sich auf diese Weise auch sparen.

Heute gibt es eine ganze Reihe von interessanten Newsrund um's Essen:

die UNO fordert eine Sondersteuer auf Junkfood und Softdrinks:
orf.at/stories/2108652/

die Preise bei Markenartikeln steigen laut AK schneller als die Inflationsrate:
steiermark.orf.at/news/stories/2523779/

und noch immer kein Ende der Hausdurchsuchungen bei Supermärkten:
search.salzburg.com/articles/23691943?highlight=REWE+

Montag, 5. März 2012

Wo Joghurt auf Bäumen wächst


Bei einer Studie unter australischen SchülerInnen zwischen 10 und 12 Jahren ist herausgekommen, dass jedes vierte Kind glaubt, dass Joghurt auf Bäumen wächst. Drei von vier Kindern glauben, dass die Baumwolle für ihre Socken von Tieren stammt. Immerhin noch jedes fünfte Kind glaubt, dass Eier von Planzen kommen und Nudeln aus Tieren gewonnen werden. Woher Chips und Kaffee kommt, wussten hingegen alle. Hier der Link zum ORF-Artikel:
orf.at/stories/2108396/

Bei mir stand heute die schnelle Küche am Programm. Würstel im Sauerkrautnest. Ein Paar Würstel vom Bio-Fleischer Schmeissl aus Bad Aussee, der seine Waren am Bio-Bauernmarkt auf der Freyung verkauft und Sauerkraut vom Biohof Adamah, mehr braucht's dafür nicht. Das Sauerkraut hat ist sehr milden, angenehmen Geschmack. Und die Würstel schmecken nach richtigen Würstel mit viel Fleisch drin, so wie ich sie schon lange nicht mehr gegessen habe.

Sonntag, 4. März 2012

Topfennudeln mit Apfeldünster


Heute habe also wieder mal was Neues gekocht. Mit 15 dag Butter, 2 Eiern, 40 dag Topfen und 15 dag Dinkelgrieß habe ich einen Teig gemacht. Daraus habe ich Nudeln geformt, die ich in kochendes Salzwasser gelegt habe. Die Nudeln sind dann fertig, wenn sie oben schwimmen. Dann behutsam aus dem Wasser fischen und Mohn drüber. Für den Apfeldünster habe ich ein paar Apfel geschält, in Spalten geschnitten und mit einer Zimtstange gedünstet. Fertig!

Samstag, 3. März 2012

Bio-Bauernmarkt auf der Freyung


Da ich heute bis 16 Uhr gearbeitet habe, bin auf den Bio-Bauernmarkt in der Freyung einkaufen gegangen. Dieser Markt findet zwar nur alle 14 Tage statt, dann aber Freitag und Samstag bis 18 Uhr. So konnte ich mich also doch noch sehr gut einkaufen gehen.

Ich habe heute 47 Euro an 6 verschiedenen Standl ausgegeben. Den größten Betrag habe ich für ein Fischfilet ausgegeben (12 Euro), das ich gleich eingefroren habe. Für einen Liter Milch plus Pflandflasche und 3 verschiedene Käse habe ich auch fast 12 Euro gezahlt. Einen großen Nussstrudel gab es um 4 Euro. Ein Dinkelbrot, ein Stück Apfelkuchen und Dinkel-Semmelbrösel habe ich um 9 Euro bekommen.Für ein Packerl Sauerkraut, ein Kilo Kartoffel und ein Packerl Kresse habe ich 5 Euro gezahlt. Nochmal 5 Euro hab ich für ein Paar Frankfurter und eine kleine Blutwurst ausgegeben.

Da ich gestern im Hofladen nur 20 Euro augsgeben habe, macht das also rund 65 Euro für die Woche - das macht weniger als 10 Euro am Tag für drei Bio-Mahlzeiten. Mit 250-300 Euro im Monat geht sich das Einkaufen außerhalb von Supermärkten und fast ausschließlich in Bio-Qualität also jedenfalls aus. Leider gibt es wenige Statistiken über durchschnittliche Essensausgaben pro Person. Die einzigen Zahlen, die ich im Internet gefunden haben, lagen zwischen 227 und 259 Euro pro Person und Monat . Eine aktuelle Statistik zu Essensausgaben in Haushalten hat einen Anteil von durchschnittlich 10 Prozent am Haushaltseinkommen errechnet. Es ist also vielleicht nicht die billigste Variante alles außerhalb von Supermärkten zu kaufen, aber qualitativ wahrscheinlich die Beste.

zu wenig Konkurrenz am Lebensmittelmarkt

Die Bundeswettbewerbsbehörde ist sowieso zahnlos. Geheime Preisabsprachen zwischen Supermärkten und zwischen Supermärkten und der Nahrungsmittelindustrie ( die ebenfalls von ein paar großen Unternehmen dominiert wird) lassen sich eh nicht nachweisen. Schlussfolgerung: unsinnig das überhaupt zu untersuchen. Ein paar Informations- oder Jahresgespräche zwischen Zuliefer- und Abnehmerbetrieben sind sogar unverzichtbar für die Abstimmung der Planung der Industrie für die Supermärkte. Das jedenfalls erzählt ein Marketingprofessor von der WU im Morgenjournal: oe1.orf.at/artikel/299375

Klingt irgendwie gar nicht nach freier Marktwirtschaft, wo sich der Preis am freien Markt bildet und die Nachfrage das Angebot bestimmt. Klingt nach sozialistischer Planwirtschaft.

Jedenfalls sieht es jetzt doch so aus, als ob die Bundeswettberwerbsbehörde fündig geworden wäre: diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737060/Razzia-bei-Rewe_Sind-fuendig-geworden-?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/index.do

Mehr Info's zum Thema Kartelle: www.bwb.gv.at/KartelleUndMarkmachtmissbrauch/Seiten/default.aspx

Donnerstag, 1. März 2012

1 Monat ohne Supermarkt

Ein ganzes Monat ohne einem einzigen Lebensmitteleinkauf in einem Supermarkt habe ich jetzt schon hinter mir. Es ist viel einfacher als gedacht. Auch wenn ich in Summe mehr Zeit damit verbringe in Hofläden und auf Märkten einzukaufen, stresst mich das viel weniger als ein Besuch im Supermarkt. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass ich ganz leicht die nötige Energie zum Einkaufen und regelmäßigen Kochen aufbringe. Ich plane jetzt besser und kann auch endlich genau die Menge kaufen, die ich wirklich brauche. Dadurch muss ich so gut wie keine Lebensmittel mehr wegwerfen, weil mir nichts mehr schlecht wird. Ich vermisse nichts, obwohl ich nur mehr saisonales Obst und Gemüse kaufe. Trotzdem freue ich mich schon auf den Frühling, der meinem Speiseplan noch mehr Abwechslung geben wird.

Zum Thema "Essen - getäuscht und abgespeist?" gab es heute auf 3Sat einen sehr guten Bericht. Das Bedenkliche an der Täuschung der KonsumentInnen mit dem Industriefraß mit x Nahrungszusätzen und schlechter Rohstoffqualität ist die Markverzerrung. Jene die sich bemühen und qualitativ hochwertige Produkte herstellen, werden aus dem Markt gedrängt, weil die KonsumentInnen aufgrund der Werbung und der künstlichen aber gut kaschierten Nahrungsmittelzusätze, die guten Produkte nicht mehr von minderwertiger Qualität unterscheiden können. Mehr dazu unter diesem Link:
www.3sat.de/page/?source=/scobel/160763/index.html